Puno ist nichts besonderes... viele Personen unternehmen von hier aus Trips auf die verschiedenen Inseln auf dem Titicaka See. Da ich wieder alleine unterwegs war, habe ich beschlossen einen Tagesausflug mit anderen Touris zu machen. Also ging ich auf die schwimmenden Uros Inseln. Ist noch eindruecklich aber irgendwie eine typische Tourisache. Fuer alles wollen die Geld, tja... Schliesslich fuhr ich dann mit dem Bus ueber die Grenze nach Bolivien, nach Copacabana. Dort kam Ferienstimmung auf:-) Ich traf zudem zwei nette Schweizer (Dani & Tanja, Dani arbeitet sogar in Uster, dieser Zufall:-). Von dort aus fuhren wir zusammen mit dem Boot auf die Isla del Sol. Zur Abwechslung zu den staendigen langen & unangenehmen Busfahrten, liefen wir zu Fuss vom Norden der Insel in den Sueden und sogar hier wollten diese Leute Geld...
So nun hiess es wieder einmal mehr Busfahren aber zum Glueck nur 4 Stunden. La Paz - unglaublich wie die Stadt von oben aussieht, wenn man mit dem Bus ankommt. La Paz liegt auf 3600m und die Abgase in dieser Stadt kann man sich kaum vorstellen. Aus den Auspuffen kommt nur schwarzer Rauch, so viele Autos und alle fahren wie Irre. Doch irgendwie ganz nett. So es war wieder mal an der Zeit mich sportlich zu betaetigen:-) Also entschloss ich mich meinen ersten 6000er zu erklimmen. So ging es einen Tag spaeter los auf den Huayna Potosi, auf 6088m. Am ersten Tag fuhren wir mit dem Auto ins erste Basecamp und anschliessend gingen wir Eisklettern. Mit Eispickel & Steigeisen im Gletscher umher zu spazieren und kletter war echt super. Der zweite Tag war nicht anspruchsvoll, da wir nur ca. 2 Stunden gemuetlich bis ins Rockcamp spazierten. Es hiess nun frueh essen und um ca. 18 gingen wir schlafen, da wir um 24 bereits wieder aufstanden, fruehstueckten und um 1Uhr ging es los. Mitten in der Nacht unter einem unglaublich faszinierendem Sternenhimmel brachen wir mit Stirnlampen auf. Ich war zusammen mit dem Bergfuehrer und einem Australier (Simon) in einer Seilschaft. Tritt um Tritt gings sehr langsam voran, bis Simon ploetzlich stoppte und sich uebergeben musste:-( Gluecklicherweise hatte ich die Moeglichkeit mit zwei anderen Personen und einem Bergfuehrer weiterzugehen. Zu meinem Erstaunen hatte ich keine grossen Probleme. Ich war zu Beginn etwas unsicher wie ich auf dieser Hoehe wohl reagieren werde. Das Atmen fiel mir zwar gegen das Ende immer ein bisschen schwerer aber mit kleinen Zwischenpausen ging das ganz gut. Vor Sonnenaufgang sind wir auf dem Gipfel angekommen. Es war eiskalt, meine Fuesse und Haende spuerte ich kaum mehr, obwohl ich eingepackt war wie ein Eskimo:-) Wir warteten noch bis die Sonne aufging. Dies war traumhaft. Die Anstrengung und das Warten hat sich echt gelohnt und ich wurde mit wunderschoenen Bildern belohnt. Bei Tageslicht stiegen wir dann wieder ab und schon bald wurde es auch sehr warm, alles taute wieder auf. Am selben Tag fuhren wir wieder zurueck nach La Paz. Muede und erschoepft aber total happy ging ich dann schlafen und traeumte von dem super Erlebnis...
Dienstag, 12. Mai 2009
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Grüß dich Nici!
AntwortenLöschenIch lese gespannt mit. Nicht das du und Boris noch denkt ihr schreibt ins leere!
Grüße und alles Gute
tomas